RADICAL CHIC – Was in diesen Zeiten so viele Menschen so heftig verstört, ist für die Mode das Lebenselixier: Konflikt und Vielfalt der Kulturen, Migration, Integration und Inklusion.  Solange die Menschen einander nicht nackt gegenübertreten, ist ihre Kleidung immer auch eine Selbstauskunft, ein Hinweis darauf, wer sie sind und wie und wieweit sie wahrgenommen werden wollen. Wenn jetzt also Migration die westliche Welt verändert, dann hat die Mode nicht nur den Auftrag, die Vielfalt kenntlich zu machen – sondern auch die Gelegenheit mit dieser Vielfalt die eigene Kultur lebenswert für Alle weiter zu entwickeln. Die Mode hat, weil sie in ihrem Wesen scharf auf alles Neue, neugierig auf alles Fremde ist, den Auftrag, Avantgarde zu sein und die Gegensätze als Quelle der Inspiration zu nutzen – im schönen Spiel des Schauens und des Sichanschauenlassens. GERADE WEIL MODE OBERFLÄCHLICH IST, KANN SIE EIN WERKZEUG DER EMANZIPATION SEIN UND EIN MEDIUM DER VERSTÄNDIGUNG.

( Zitat etwas frei nach: Frankfurter Allgemeine Quartely, Ausgabe 03.050 )

In den Workshops “Stoff auf dem Kopf” – inklusiv mit Anna Garbe, die blind ist, trennen wir nicht mehr zwischen Integration und Inklusion.

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